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VICTORINOX

Victorinox, Space Shuttle und MacGyver
Kaum ein Markenname auf diesem Planeten hat einen derart aussergewöhnlichen Ruf wie jener des Herstellers der berühmten Schweizer Taschenmesser oder Sackmesser, wie die Schweizer in ihrem geliebten Idiom sagen. Herausragende Produktequalität und Funktionalität hat die einst als Multifunktionswerkzeug für die Schweizer Armee entwickelten Messer zu einem Produkt von Weltruf gemacht. Die Palette der unterschiedlichen Messer für unterschiedliche Ansprüche wurde in den vergangenen 100 Jahren immer weiter ausgebaut und inzwischen gibt es Victorinox Sackmesser für beinahe jedes Bedürfnis. Natürlich erhalten Sie auch bei Brunner Eisenwaren Haushalt das umfassende Programm des in Ibach, Schwyz ansässigen Unternehmens.

Classic-Serie

Multi-Tools

Offiziersmesser

Robuste Modelle

SwissChamps, Cyber Tools

Wine Master

 

Wissenswertes
Die Weltkarriere des Victorinox Messers nahm ihren Anfang mit einem Auftrag der Schweizer Armee. Diese suchte in den 1880er-Jahren nach einem kompakten und vielseitigen Werkzeug, das sie an alle ihre Soldaten abgeben konnte. Karl Elsener, der Urgrossvaters des heutigen Firmenchefs Carl Elsener, eröffnete 1884 ein Messerschmiedegeschäft, um ein Produkt zu entwickeln, dass diese Anforderungen der Schweizer Armee erfüllen würde. Zu Elseners Pech waren damals die berühmten Solinger Messerschmieden aus Süddeutschland in der Massenproduktion von Messern erfahrener und konnten zu günstigeren Konditionen herstellen. Um die deutsche Konkurrenz auszustechen, musste Elsener seine Messer zu Preisen liefern, die ihm keine gewinnbringende Herstellung ermöglichte. Nur eine Nachlassstundung, die er mit Hilfe seiner Verwandten erreichte, konnte den drohenden Konkurs abwenden. Der mutige Unternehmer trat die Flucht nach vorn an und entwickelte das Soldatenmesser zum leichteren und funktionelleren Offiziers- und Sportmesser weiter. Das neue Messer wurde zu einem Grosserfolg und Elsener konnte später seine Nachlassgläubiger inklusive Zinsen entschädigen. Am 12. Juni 1897 wurde das Schweizer Offizier- und Sportmesser markenrechtlich geschützt. Das später als „Original Swiss Army Knife“ weltberühmt gewordene Sackmesser war geboren. Trotz seines Namens wurde das Offiziersmesser übrigens nie offizieller Ausrüstungsgegenstand der Schweizer Armee, wurde aber im zivilen Absatzmarkt zu einem Kassenschlager.

Markenname VICTORINOX
Der heutige Firmenname ist wohl auf Elseners Familiensinn zurückzuführen. 1909, nach dem Elseners Mutter Victoria verstorben war, gab er seinen Messern ihren Namen. Die Messer hiessen also fortan bis 1921 Victoria. Dann erhielten sie die Zusatzbezeichnung INOX, das international gebräuchliche Kennzeichen für rostfreien Stahl, und aus Victoria wurde Victorinox.

NASA und MacGyver
Victorinox hatte immer auch ein gutes Händchen für publikumswirksame Auftritte. Ab November 1978 waren die „Master-Craftsman“-Offiziersmesser Ausrüstung der NASA-Astronauten der Space Shuttle Missionen. Für Männer, die in den 1980er-Jahren aufgewachsen sind, unvergesslich, ist der „Auftritt“ des Victorinox Sackmessers in der amerikanischen Kult-Fernsehserie „Mac Gyver“: Die Hauptfigur Angus MacGyver, ein ehemaliger Agent der amerikanischen Special Forces, muss in dieser Action-Serie die Welt vor Schurken und Terroristen retten und entschärft und baut mit seinem Victorinox Messer Bomben und Fallen aller Art.

Obwohl schon MacGyver fast alles mit seinem Messer richten konnte, schläft man bei Victorinox nicht und entwickelt das Produkt beständig weiter. Inzwischen hat auch Elektronik Einzug gehalten. Victorinox Sackmesser gibt es auch mit UBS-Stick, Bluetooth-Modul und Laserpointer – und sogar mit Fingerabdruckscanner!

Im ursprünglichen Business ist man auch immer noch dabei: Victorinox ist sowohl Soldatenmesserlieferant der Schweizer Armee als auch der deutschen Bundeswehr.

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